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Sommerpredigten 2018: Quelle und Brot: Die sieben Bitten des Vaterunser

(Fast) jeder und jede kennt sie auswendig und in der richtigen Reihenfolge: Die sieben Bitten des Vaterunser. Das Gebet fehlt in keinem Gottesdienst. Unzählige Male wurde es vertont: Von Johann Sebastian Bach bis hin zu den Toten Hosen.

Jesus hat das Gebet seinen Jüngern mit auf den Weg gegeben. Als Antwort auf deren Frage, wie sie denn beten könnten. Bis heute werden seine Worte gesprochen, gebetet und meditiert. Manchmal auch nur heruntergeleiert und abgespult.

Das Vaterunser ist „der größte Märtyrer auf Erden, denn jedermann plagt’s und miss braucht’s“, klagte Martin Luther 1535 seinem Friseur in einem kleinen Büchlein mit dem Titel „Wie man beten soll: Für Meister Peter den Barbier“. Es werde „ohne alle Andacht in aller Welt zerplappert und zerklappert“, schimpfte der Reformator. „Wenige nur tröstet’s noch und macht fröhlich durch rechten Gebrauch.“

Wir lassen uns davon nicht schrecken. Im Gegenteil: Wir greifen das Vaterunser in diesem Sommer auf und spüren den einzelnen Bitten nach: Dem Alltäglichen und dem Besonderen. Dem Bekannten und dem Unbekannten.

Quelle und Brot: Woher speist sich unser Glaube? Was gibt er uns? Täglich neu – oder zu besonderen Gelegenheiten?
Was bringen die sieben Bitten heute noch in uns zum Klingen?

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